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Georg Meier: Das Jahr der wundersamen Elvis-Vermehrung
Erscheinungsdatum: 10.03.2012

ISBN 978-3-937717-72-2
520 Seiten, gebunden

Preis: 24,80 €



Auch als E-Book erhältlich!

Georg Meier
Das Jahr der wundersamen Elvis-Vermehrung

Roman

Buchbeschreibung

»Das Jahr der wundersamen Elvis-Vermehrung« ist eine Hommage an Elvis Presley. Mit einem sprachlichen Feuerwerk wird hier 35 Jahre nach dem Tod des King die Botschaft von Integration im Zeichen der Musik verkündet. Dem wahren Rock’n’Roll sind Abstammung, Hautfarbe und Religions­zugehörigkeit scheißegal. Haupt­sache, die Post geht richtig ab. Und auch in diesem Georg-Meier-Roman, der wieder einmal erstklassigen Filmstoff bietet, geht die Post richtig ab.
Die Story – furios und mit­­reißend – spielt im Jahr 1977. Hans Lubkowitz wird nach sieben Jahren Gefängnis in den brodelnden Deutschen Herbst entlassen. Eine Woche zuvor ist Elvis Presley gestorben. Aber das ist es nicht, was den 31-Jährigen umhaut. Sondern RAF-Terrorismus, Heroin-Schwemme, die zunehmende Arbeitslosigkeit und vor allem die unglaubliche Anzahl von Einwanderern. All diese rasanten gesellschaftlichen Veränderungen lassen Hans Lubkowitz beinahe seine guten Vorsätze vergessen. Ständig stolpert er in irrwitzige Situationen, gerät wieder auf die schiefe Bahn.
Doch dann wendet sich das Blatt. In einem wahrlich unromantischen Milieu trifft er auf die Ex-Domina Doris. Später kommt die Zuneigung eines struppigen Straßenkaters hinzu und die Freundschaft mit einem jungen Türken. Bülent sieht aus wie der junge Elvis, singt wie Elvis und will unbedingt auf die Bühne …
Wie immer in Meiers Büchern tummeln sich in diesem Roman zahllose schräge Typen, wechseln skurrile, rasante Situationen mit Momenten großer Menschlichkeit. Eine fulminante, irrwitzige Geschichte, wie sie nur einer erzählen kann, der von dieser Zeit und dem Leben abseits der Normen reichlich gekostet hat.

Pressestimmen

Hinter allem Witz stecke aber auch ein Stück tiefer Einsicht und immer ein wenig auch von ihm selbst, sagte der Autor. Meier kennt sich in dieser Welt aus. Er wurde 1947 in Gießen geboren und kann auf sein eigenes Wissen und Erfahrllngen der 70er Jahre zurückgreifen, auch in Sachen Knast und Unterwelt. Daraus entsteht eine Zeitreise, die ironisiert und nicht verklärt. Das schafft Authentizitat, die auch das Publikum erfasst.

Barbara Czernek, Gießener Anzeiger

Georg Meier zählt seit einigen Jahren zu den angesagtesten deutschen (Szene-)Schriftstellern.

Gießener Allgemeine Zeitung

Groteske Episoden voller skurriler Figuren hat der Autor immer wieder vorgestellt. Jetzt erleben wir eine etwas verdeckte Hommage an Elvis Presley. (…) Insgesamt eine fulminante Geschichte, die kurz nach dem Tod des King die “Botschaft von Integration im Zeichen der Musik” verkündigen soll.

Gerd Kriebisch, ekz-Bibliotheksdienst

Politik und Elvis, das geht hier zusammen und schreibt eine ganz besondere Art der Zeitgeschichte. Und diese Form der Gesellschaftschronik sagt über das Jahr 1977 und seine Protagonisten mehr aus, als man in den meisten historischen Abhandlungen finden kann. Aber vielleicht kann man das nur verstehen, wenn man 1977 miterlebt hat. Aber noch einmal erleben kann man es mit Georg Meiers „wundersamer Elvis-Vermehrung“.

Mehr unter www.literaturkritik.de

Thomas Neumann, www.literaturkritik.de

Ihn spitzbübisch zu nennen wäre untertrieben, denn die Prosa des Autors, der heute in Hamburg lebt, ist eine ganz besondere Mischung aus schwarzem Humor, Ironie und Rasanz. Aus Skurrilität, merkwürdigen Typen und einem ordentlichen Schuss harter Kost. Kurzum: Meier lesen ist wie Achterbahn fahren ohne Gerade zwischen den Loopings, allerdings flankiert von subtiler Unterschwelligkeit.

Stephan Scholz, Gießener Anzeiger