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Volker Dittrich: Operation Texel
Erscheinungsdatum: 15.12.2016

ISBN 978-3-943941-74-6
242 Seiten, Broschur

Preis: 15,00 €



Auch als E-Book erhältlich!

Volker Dittrich Operation Texel

Roman

Buchbeschreibung

Auf der holländischen Nordseeinsel Texel entdeckt Lola Langeland die Spuren ihres Vaters.
Kurz vor dem Ende des 2. Weltkriegs ermordeten ehemalige sowjetische Kriegsgefangene, georgische Soldaten in deutscher Uniform, in einer Nacht 400 deutsche Soldaten mit Messer und Bajonett. Die Deutschen schlugen zurück und Texel wurde zur Hölle.
Diese Entdeckung wird für Lola Langeland zum Wendepunkt in ihrem Leben. Gespräche mit dem Vater und der Mutter enden mit beiderseitigen Missverständnissen und Vorwürfen.
Lola Langeland fährt zurück nach Texel. Ihr Weg führt sie nicht nur in die deutsch-niederländische Vergangenheit. In Gesprächen mit Einwohnern der Insel und einem ehemaligen deutschen Soldaten, der ihren Vater kannte und nach dem Krieg auf der Insel geblieben ist, kommt sie auch einem Geheimnis ihrer Eltern immer näher. Und in Berlin wird es zur bittern Wahrheit.

Pressestimmen

Dittrich hat einen ungeheuer sensiblen Roman geschrieben.

HAMBURGER ANZEIGEN UND NACHRICHTEN

Mit präzisen Bildern und einer klaren Sprache, die fähig ist, sowohl die Schönheit der Landschaften als auch die Empfindungen einer sensiblen Seele nachzuzeichnen, schafft der Autor seine Heldin und ihre spannende Welt.

ARKADAN

»Die Nacht der Georgier« 6. April 1945: Auf der Niederländischen Insel Texel beginnt einer der letzten Kämpfe des Zweiten Weltkriegs. Ehemalige Sowjetsoldaten – Georgier in deutscher Uniform – ermorden in einer Nacht 400 deutsche Soldaten ihres Bataillons mit Messern und Bajonetten. Sie hoffen, in ihrer Heimat als alliierte Soldaten anerkannt und nicht als Kollaborateure zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Deutschen schlagen zurück, und Texel wird zu Europas letztem Schlachtfeld. 1986 erfuhr Volker Dittrich von diesem in Deutschland kaum bekannten Tragödie, die er zum Thema seines 1990 erschienenen Romans »Operation Texel« sowie meherer Hörfunkbeiträge machte. Gemeisam mit Wolfgang Brod präsentiert er 16 Jahre nach den ersten Recherchen nun – morgen um 18 Uhr im Filmhaus Köln -den Film »Die Nacht der Georgier«. Georgische und niederländische Zeitzeugen wurden interviewt – auch deutsche Beteiligte kommen zu Wort. Dittrich: »Der Film ist ein Dokument für die Tragödie, die der Krieg für alle Beteiligten bedeutet.«

Kölner Stadtanzeiger

Mit differenziertem Blick lassen Brod und Dittrich Überlebende zu Wort kommen: Georgier, die sich an dieser Meuterei beteiligt haben, einen Deutschen, der als 17-jähriger Marinesoldat »die ganze Insel abkämmen« musste, um »die Georgier kaputtzumachen«, Inselbewohner, die den Kaukasiern mehr Schuld zuschreiben als den Deutschen, wiel sie »den Aufstand gemacht haben«. Trotzdem halfen sie den Georgiern und besorgten ihnen Papiere als alliirte Soldaten, mit denen sie später in ihre Heimat zurückkehren konnten. Ein wichtiges Dokument: Das Tagebuch einer Inselbewohnerin, die die Nacht beschreibt und selbst einen Georgier rettet, von dem sie später ein Kind bekommt.
Dittrich und Brod steckten rund 50.000 Euro in ihre Arbeit. Den Film sieht Dittrich als »Dokument für die Tragödie, die der Krieg für alle Beteiligten bedeutet.« Er habe dadurch gelernt, »das eigene Urteil zurückzunehmen, zuzuhören und Brücken zu schlagen.« FAHIMEH FARSAI

taz